Mal wieder was zu bloggen oder ich hab die Lösung

Die 2013 in Deutschland gewählte große Koalition steht vor schwierigen Aufgaben. Rentenreform, Jugendarbeitslosigkeit, Energiewende und noch etwa 300 andere. Ich will hier nur auf die Energiewende eingehen.

Problem: Der CO2-Ausstoß soll gesenkt werden, gleichzeitig darf der Strompreis nicht zu sehr steigen. Strom aus Windenergie (und hier vor allem aus Offshore-Parks) muß auch in küstenferne Gebiete transportiert werden. Atommüll muß entsorgt werden und und und.

Um steigende Strompreis etwas unter Kontrolle zu halten, habe ich eine Idee:
Zugegeben, sie etwas gewagt und würde auch nur etwa 85% der Deutschen helfen, aber die Bayern sind die Lösung.

Hintergrund:
Horst Seehofer, derzeit amtierender Ministerpräsident im Freistaat Bayern(*) scheint sich oft über dem Rest der Republik zu sehen. Jedenfalls habe ich in Sachen Energiewende oft den Eindruck. Anders kann ich’s nicht erklären:
- Atommüll-Endlager: Ja, brauchen wir, aber bitte nicht in Bayern
- Windenergieparks: Wenn ich mich richtig erinnere sagte der Horst mal: “Ich lasse mir mein schönes Bayern nicht verspargeln”
- Stromtrasse (Sued.Link) von Nord- nach Süddeutschland: Soweit ich das mitbekommen habe, hat sich Horst nicht eindeutig gegen einen Verlauf durch sein Bayern ausgesprochen, aber man konnte ihm ansehen, wie’s im Oberstübchen ratterte und nur eine enorme Willensanstrengung ließ ihn nicht sagen: “Stromtrasse, durch MEIN Bayern? Könnten wir nicht von Niedersachsen aus durch Sachsen und dann über die Tschechei bis an die bayrische Landesgrenze…?”

Warum erfüllen wir dem Horst seinen Wunsch nicht und schließen Bayern von diesen drei Punkten der Energiewende aus? Allerdings: quid pro quo. Die Bayern müssten im Gegenzug die Kosten tragen. Im Klartext: Die EEG-Umlage, die in den letzten Jahren für die stärksten Preisanstiege beim Strompreis gesorgt hat, wird nur noch in Bayern fällig. Dabei ist nicht entscheidend, wo der Stromabhnehmer seinen Hauptwohnsitz hat, sondern wo der Strom aus der Steckdose kommt. Für die Bayrische Industrie könnte man begrenzt Ausnahmen zulassen. Aber nur begrenzt.

Wäre das nicht eine Möglichkeit? Der Freistaat kauft sich von Trasse, Atommüll und Windparks frei? Herr Seehofer, Herr Gabriel, setzen sich durch mal zusammen und denken sie drüber nach

(*) Bin ich der einzige, der bei “Freistaat Bayern” überlegt, ob die Bayern sich zu Deutschland zugehörig fühlen?

Alle Jahre wieder … (2)

Ok, abgesehen von der Geschenke-Schlacht (vor allem für unseren zwei Jahre alten Neffen) ist es nicht ganz so extrem ausgefallen.
Ich hatte genug Verstand, um mich wenigstens ein wenig zurück zu halten.
Heiligabend: Mit Frau und Muttern Fleisch auf dem heißen Stein brutzeln. Dazu Salate und Brot. Ich höre rechtzeitig auf und durch die Pause zwischen Hauptgang und Nachspeise (Altländer Bratkartoffeln – sehr lecker geworden) bin ich nicht ganz so überfüllt, wie letztes Jahr.

1.Feiertag: Mit Schwiegereltern, Schwägerin, deren Mann und Sohn in einen uns gut bekannten Gasthof. Gemischter Wildteller mit Rotkohl, Kroketten und Klößen (einer!). Ich laß den Nachtisch weg und beschränke mich auf einen Espresso.

2. Feiertag: Essen im nächsten Gasthof (Einladung von uns für Schwiegereltern/Eltern). Die Zurückhaltung fällt diesmal leicht. Der Fischteller ist weder fachlich noch qualitativ überragend. Der Lachs war wenig schmackhaft (ok, kann passieren), allerdings steckte der gute Zander in einer dicken Eihülle (sehr schade um den Fisch) und die Scholle war auf der Innenseite gebraten. Dadurch labbrige Haut. Das Gemüse war völlig totgekocht.

Ergebnis: Ich bin nicht halb so überfressen, wie letztes Jahr.

Alle Jahre wieder …

kommt die Zeit des Geschenke-Einpackens. Das passiert während des Jahres auch bei Geburtstagen und ein paar anderen Anlässen, aber vor Weihnachten häuft es sich einfach. Ich hab nicht wirklich ein Problem mit dem Einpacken. Aber ich HASSE Schleifenband. Einfach nur drumherum ums Geschenk geht ja noch. Aber es soll sich ja auch kräuseln. Ich bin bestimmt der einzige Mensch auf der Welt, bei dem das Band hinter glatter ist als vorher.

In diesem Sinne: Frohes Fest!

PS:
Same Procedure as last year? Ich verweise einfach mal auf meine Einträge vom letzten Jahr, die Weihnachtsvöllerei
Es wird wahrscheinlich/leider/hoffentlich wieder so sein (Unzutreffendes bitte streichen)

Der Hobbit in HFR3D

Ja, ich hab mich schon mal sehr negativ gegenüber dem 3D-Kino-Hype geäußert. Weiß ich. Aber man sollte ja der Sache ruhig eine zweite Chance geben.
Nochmal zur Erklärung:
- Ich bin kurzsichtig und deshalb Brillenträger. Ich will also eigentlich nicht noch eine zweite Brille tragen.
- Mein Gehirn hat Probleme bei stark verschiedenen Bildern, diese zusammen zu mischen und nur die besten Teile davon zu genießen.

Beim Hobbit wollte ich das Risiko noch einmal eingehen. Warum? Neue Technik. Peter Jackson hat den “Hobbit” komplett in HFR3D gedreht. HFR steht für “High Frame Rate” = “Hohe Bildrate”. Üblicherweise wird bei Kinofilmen mit 24 Bildern pro Sekunde gedreht. HFR benutzt 48 Bilder und da war für mich der Gedanke: “Vielleicht läßt sich mein Hirn ja davon überlisten”. Probieren geht über studieren. Aber sollte man erstmal die Verfahren unterscheiden:
1. Standard 3D – Die Kamera nimmt zwei (leicht) verschiedene Bilder der Szene auf und über Pol-Filter in der 3D-Brille, kriegt jedes Auge nur die jeweiligen Bilder zu sehen.
2.a. Billig 3D – Der Film wird in 2D gedreht und die entscheidenen Effekte werden am Computer aufwendig auf 3D gepimpt. Das funktioniert mit mäßigem bis brauchbarem Erfolg.
2.b. Schrott 3D – Es wird in 2D gedreht und der/die Sohn, Schwager, Tochter (suchen sie sich was aus) des Produzenten, pimpt das Ganze an einem 486er-PC auf 3D. So gesehen in der Audi-Werbung vor dem Film. Es wird alles eine unscharfe Soße, bei der nur Weggucken eine Verbesserung des Bildes bringt.
3. HFR3D – Wie 1, nur mehr Bilder.

Die dritte Lösung funktioniert bei mir relativ gut. Probleme hatte ich nur bei Objekten, die sehr nah an der Kamera dran sind. Je kürzer die Entfernung, desto größer die Differenz der beiden Bilder. Aber nach wie vor, bleibt das Problem mit den zwei Brillen auf der Nase bzw. das man überhaupt eine Brille dafür braucht. Entscheidender ist aber die Frage, wertet es den Hobbit auf? Nein! Das Bild ist gut und die Effekte sind teilweise ganz nett. Ein paar Dinge scheinen dann auch vor der Leinwand in der Luft zu schweben / sich zu bewegen, aber ich denke nicht, daß der Film durch 2D schlechter wird.

Was aber echt schlecht war: (Spoiler-Warnung) “Warum wird Radagast als grenzdebiler Tattergreis dargestellt, der auf einem von Kaninchen gezogenen Schlitten durch Mittelerde brettert?

Stau – Oder warum manche Leute nicht auf die Straße gehören

Zwei Jahre mußte ich fünf mal die Woche durch die Mörderbaustelle auf der A1 nach Bremen. Seit rund zwei Monaten ist das Thema Geschichte und der Verkehr bewegt sich auf drei Spuren. Seit ein paar Wochen wird im Bremer Stadtgebiet der Grünstreifen am recht Fahrbahnrand erneuert mit der Folge, daß nur die linke und mittlere Spur zur Verfügung stehen. Eigentlich kein Ding. Wenn …. ja wenn es nicht so ein paar Deppen hinter den Lenkrädern von PKW und LKW gäbe.

Heute nacht gegen 3 Uhr fuhr ein 23-jähriger mit seinem Sattelzug praktisch ungebremst in einen blinkenden (!!!) Sicherungsanhänger samt LKW. Der Sattelzug stand dann quer mit der Zugmaschine auf der Böschung des Fahrbahnrandes. Nachzulesen unter bei Weser-Kurier online

Erste Frage: Warum ist er da reingefahren? Der Sicherungsanhäger befand sich im abgesperrten Bereich der Fahrbahn und das Leitsystem weißt schon vorher auf die Baustelle hin. Übermüdung? Vom Smartphone abgelenkt? Anderweitig beschäftigt? Also ich würde ja manchmal auch gerne auf langen Strecken einen schönen Film gucken oder vielleicht einen Kaffee kochen. Mein Auto hat weder DVD-Player noch Kaffeemaschine an Bord, bei LKWs hab ich schon Kaffeeemaschinen gesehen.
Zweite Frage: Sollte es vielleicht ein Mindestalter für das Führen von großen LKW geben?

Aber da hört’s ja nicht auf. Am Bremer Kreuz kommen in Richtung Osnabrück drei Richtungen zusammen: Hannover (mit Bremer Umland Verden und Soltau), Hamburg (mit Umland Oyten und Rotenburg (Wümme) und Bremerhaven/Cuxhaven (mit Bremer Umland Osterholz-Scharmbeck). Das alles auf einer Spur unterzukriegen ist nicht ohne. Wäre aber morgens um 5:45 Uhr noch machbar, wenn sich die Leute etwas vernünftiger verhalten würden. Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten (war schon auf 60 reduziert), nach vorne gucken (guck mal, da staut es sich und da blinkt was Blaues) und ein wenig mehr Abstand lassen, damit das mit dem Reißverschlußverfahren funktioniert.
Leider kriegen das viele nicht hin.
“Abstand? Naja, bei 60km/h brauch ich nicht mehr als 1 Meter Abstand lassen”
“Jemanden mit auf die Spur lassen? Ja, aber nicht auf meine Spur. Und schon gar nicht vor mir”
Und das gibt es noch diese:
Da hab ich mich sehr früh auf der linken Spur eingeordnet und schon 300 Meter vor der Verengung ist mit rollendem Verkehr Schluß. Jetzt reduziere auch ich den Sicherheitsabstand auf eine Fahrzeuglänge. Rechts von mir ein großer LKW, ich befinde mich in Höhe der Schlafkabine also nicht grade hinter ihm. Klar, auch er muß irgendwann nach links rüber und macht den Blinker an. Und fängt auch an langsam rüberzukommen. Wo ich mich dann frage: “Halte ich jetzt komplett an?” (immerhin war die Spur am rollen und nicht am Stehen-und-gehen), das macht die Sache hinter mir nicht besser. Das führt zu zusätzlichen Rückstaus. Nee, ich bin fast an dem LKW vorbei, das wäre dämlich. Nachdem er die Fahrstreifenmarkierung erreicht hat, wird auch unserm Brummi-Fahrer klar, daß es so nicht geht. Hält ihn nicht davon ab seine Hupe zu benutzen. Wo hätte ich denn hin sollen? Links von mir waren ein wenig Gras und die Leitplanke. Im übrigen hab genug Platz gelassen, damit der PKW vor dem LKW rüber konnte. Das Ganze nennt sich Reißverschlußverfahren, weil wie beim Reißverschluß immer abwechselnd eine Seite dran ist.

Ich komme fünf Minuten zu spät. Mein Vorarbeiter begrüßte mich mit “Mahlzeit” und als ich den Grund nenne, erzählt mien Meister der daneben stand, daß er das schon gesehen hatte, bevor er auf die Autobahn raufgefahren ist und ist durch die Stadt gefahren.

Aber es geht ja noch schlimmer:
Feierabend, nach Hause. Am Bremer Kreuz hat wohl einer verpennt, daß er in Richtung Hannover wollte. Und fuhr rückwärts auf dem Standstreifen.

Noch Fragen?

Die drei ??? – Kult, aber nicht so

Als 73er Jahrgang bin ich mit den drei ??? aufgewachsen und es hat auch heute noch Kultfaktor. OK, wenn man die Hörspiele am Stück hört ist es etwas seltsam, wenn man den gleichen Sprecher in verschiedenen Rollen hört, aber Kult.

Hin und wieder gibt’s dann ja auch Live-Events. Wenn man Glück hat, dann sind die drei Original-Sprecher auf Tour. Würde ich gerne mal erleben. Es gibt aber auch das Vollplayback-Theater. Auf der Bühne stehen dann Schauspieler und es gibt das Hörspiel vom Band. Wir hatten uns dann auch drauf gefreut und man hätte es auch echt gut machen können. KÖNNEN! Die Betonung liegt auf dem Konjunktiv.

Es fing ja gar nicht schlecht an. Ein Schauspieler auf der Bühne will sich einen gemütlichen Abend machen und legt sich eine “Drei ???”-Kassette ein (Super-Papagei). Schon das er eine Kassette nimmt und keine CD hat was kultiges. Dann setzt die Musik ein und man ist fast glücklich. Leider kommen dann Justus und Peter auf die Bühne und ab da nimmt das Schicksal seinen Lauf.

Ich habe in der Schule bessere Schauspieler gesehen und wenn man’s genau nimmt, sind sogar die meisten deutschen Soap-Darsteller besser. Ok, ok, etwas übertrieben ist auf der Bühne in Ordnung, aber was hier geboten wurde war schon Laien-Theater.

Sollte aber noch schlimmer werden. Viel schlimmer.
Daß sie die 45 Minuten Hörspiel etwas strecken wollten (mußten) kann ich nachvollziehen. Der Typ, der sich am Anfang die Kassette anmacht stellt irgendwann auf Pause (alle verharren, gar nicht schlecht als Gag) und holt sich ‘ne Tüte Chips. Wenn es bei solchen Momenten geblieben wäre, okay. Leider jedoch reichte es ihnen nicht. Unser Hörspielfreund macht es sich gemütlich und wie wir das früher gemacht haben, läßt er die Kassette zum einschlafen weiter laufen. Daraus entwickelt sich dann eine Alptraum-Sequenz, die am Anfang noch als gute Überleitung dient, aber zur Pause hin mit einer Szene aus Pulp-Fiction gemischt wird. Hier kam dann zum Glück die Pause. Wir wollten nicht mittendrin aufstehen und gehen.

Die Ordner am Ausgang wollten uns noch einen Stempel aufdrücken, damit wir wieder reinkönnen (gibt ja immer noch Raucher, die nicht länger als 1 Stunde ohne können) und waren dann doch etwas irritiert als wieder dankend ablehnten: “Danke, ist nicht nötig.” Zeitgleich mit uns ging ein weiteres Paar. Auch sie hatten wohl was Besseres erwartet.

Dazu kamen dann noch “witzige” Einlagen, bei denen der Humor nach kurzer Zeit auf Vorschulniveau absank und eine Szene, in der ihr Chauffeur Morton zum Geisterjäger “John Sinclair” wird. Sollte wohl Eigenwerbung für das nächste Programm des Vollplayback-Theaters werden.

Warum auch immer, vielen schien’s zu gefallen. Ich habe mich aber teilweise gefragt, ob das Lachen echt ist oder vom Band kommt.

Fazit: Vollplayback-Theater – Nein danke.

Was mich schon lange aufregt

Facebook … man kommt ja nicht drumrum.

Aber verdammt noch mal, es muß doch möglich sein, daß die Einträge auf der Startseite sortiert angezeigt werden. ich ziehe es vor, die “neuesten” Meldungen ganz oben angezeigt zu bekommen. In den USA sieht man das wohl anders. Jedenfalls kann ich mir nicht erklären, warum ich manchmal einen drei Tage alten Eintrag VOR einem Eintrag von letzter Stunde angezeigt bekomme. Wohlgemerkt: Ich habe auf der Startseite grade erst “Sortieren: Neues Meldungen” angeklickt. Und es hat sich an den alten Einträgen nichts getan. Keine neuen “Gefällt mir”-Ergänzungen oder neue Kommentare. Nöö, völlig unverändert.

Also frage ich mich doch ernsthaft, wie man in Kalifornieren Datenbanken indiziert? Bei der Menge an Usern, wird da wohl kaum ein Systemadministrator sitzen und das von Hand tun. Ergo: Der Server würfelt alle paar Stunden mit W20 und platziert jede Meldung entsprechend dem Ergebnis.

Eine Mail an den Facebook-Support blieb ohne Ergebnis. Vielleicht sollte ich mir einen Spam-Mail-Account einrichten und dann per BOT den Support im Stundentakt mit der gleichen Anfrage bombardieren? Oder bei Facebook öffentlich dazu aufrufen, daß ALLE User mit diesem Problem einmal am Tag eine Mail an den Support schicken? Aber vielleicht ist das auch einfach eine amerikanische Eigenart, mit der man als zivilisierter Europäer leben muß

Audible – hörbar

Hörbücher können gut umgesetzt werden. Sie können aber auch schlecht umgesetzt werden. In Einzelfällen werden sie überragend umgesetzt. Den letzten Fall möchte ich hier mal vorstellen bzw. empfehlen:

Star Wars – Die Thrawn Trilogie
von Timothy Zahn, gelesen von Marc Thompson
(englische Ausgabe von Random House Audio)

Die Trilogie besteht aus den drei Bänden:
- Heir to the Empire
- Dark Force Rising
- The Last Command

Rund um “Krieg der Sterne” haben eine Reihe von Autoren das “Star Wars”-Universum um Geschichten erweitert, die vor, nach und zwischen den Kinofilmen spielen. Die Thrawn-Trilogie spielt ein paar Jahre nach der Zerstörung des zweiten Todessterns. Während die neue Republik versucht die Sternensystem zu vereinen, sammelt Großadmiral Thrawn die Hinterbliebenen Truppen des Imperiums um isch, um das alte Imperium wieder auferstehen zu lassen. Im Lauf der Geschichte triftt man auf viele alte Charaktere:
Luke, Han Solo, Leia, Lando Calrissian und andere.

Soviel zum Inhalt (in absoluter Kürze) und nun zum Hörbuch:
Marc Thompson gibt sich die größte Mühe den Charakteren nicht nur eigene Stimmen zu verleihen, sondern schafft es auch sich den Stimmen der original Schauspieler der Filme anzunähern. Han Solo nuschelt etwas, Lando hat einen deutlich afro-amerikanischen Dialekt und C-3PO klingt gewohnt ängstlich/hysterisch.

Das alleine macht die Geschichte schon hörenswert. Random House hat diese Fassung aber zusammen mit Lucasarts produziert und hier wurde aus dem vollen Geschöpf: original Soundeffekte wie
- das Piepson von R2D2
- Chewbaccas Grollen, Grunzen, Heulen
- Schalter, die bedient werden
- elektronische Hintergrundgeräusche in den Raumschiffen
- Blaster- und Lichtschwerttöne
Dazu kommen hin und wieder kurze Passagen aus den Soundtracks von John Williams.

Die Effekte und Musik übertönen dabei niemals die Stimme von Marc Thompson, sondern sind grade laut genug, um eine unglaublich dichte Atmosphäre zu erzeugen.

Für jeden “Star Wars”-Fan absolut hörenswert. Von den schlechten Kritiken bei Amazon sollte man sich dabei nicht schrecken lassen.